Internet explorer not supported - Please switch to Edge, Firefox, Chrome, Opera or other browser and improve the safety of your navigation

Navigationsmenü

Druckminderer - Specialty Gases

Breadcrumb

Equipment Regulators Introduction

Flaschendruckminderer

Druckminderer für die Einzelflaschenversorgung

Einsatz von Flaschendruckminderern

Druckminderer kommen meist dann zum Einsatz, wenn nur ein Gerät mit Gasen zu versorgen ist und sich der Aufstellungsort der Druckgasbehälter in unmittelbarer Nähe zum Gerät befindet.

Der Flaschendruckminderer kann direkt am Gasflaschenventil angeschlossen werden. Die Stellschrauben des Druckminderer erlauben die Regulierung des gewünschten Arbeitsdrucks. Alle Druckminderer haben zwei Druckanzeigen um den Behälterdruck und den Auslassdruck anzuzeigen. Darüber hinaus sind sie mit einem Überdruckventil ausgestattet um das an den Druckminderer angeschlossene Equipment zu schützen.

In Abhängigkeit des Arbeitsdrucks und der erforderlichen Stabilität, können einstufige und zweistufige Druckminderer verwendet werden. Bei der Verwendung eines einstufigen Flaschendruckminderer kann der Arbeitsdruck mit sinkendem Flaschendruck ansteigen. In diesem Fall kann der Arbeitsdruck per Hand am Druckminderer entsprechend korrigiert werden.

Bei niedrigen Arbeitsdrücken und hohen Anforderungen an die Stabilität des Arbeitsdrucks wird empfohlen zweistufige Flaschendruckminderer oder Druckminderer mit Vordruckausgleich zu verwenden.

Verschachtelte Anwendungen

Druckminderer Aufbau und Funktion

Zur Entnahme von Gas aus einem Druckgasbehälter kommen sogenannte Druckminderer zum Einsatz. 

Die Hauptfunktion eines Druckminderer ist die Reduzierung des Flascheninnendrucks, sodass der Gasinhalt für die gewünschte Anwendung verwendet werden kann. Beim einfachen Fall einer Einzelflaschenversorgung wird der Flaschendruckminderer direkt auf das Flaschenventil geschraubt.

Die Funktionsweise eines Druckminderer beruht auf den Kräften, die auf den Ventilkegel einwirken und miteinander im Gleichgewicht stehen.
Zu den Beiträgen dieses Gleichgewichts zählen auf der einen Seite die Kräfte des Schliessfeder- und Behälterdrucks p1 sowie auf der anderen Seite die Kräfte des Stellfeder- und Hinterdrucks p2.

Die Verwendung einer Membran dichtet den Gasraum von der Umgebung ab und ist mechanisch mit dem Ventil des Druckminderer verbunden. Mit der am Flaschendruckminderer befindlichen Stellschraube ist es möglich den Stellfederdruck zu verändern und somit den gewünschten Hinterdruck einzustellen.

Equipment Regulators Image 1

 

 

 

Unterschied Einstufiger Flaschendruckminderer - Zweistufiger Flaschendruckminderer

Je nach Anwendung gelten bestimmte Anforderungen an die Stabilität des Arbeitsdrucks (Hinterdrucks) und somit welche Art von Druckminderer verwendet werden sollte. Bei der Gasentnahme mit Hilfe eines Druckminderers sinkt der Druck des Gases im Druckgasbehälter. Diese Druckveränderung hat einen Einfluss auf das Kräftegleichgewicht im Flaschendruckminderer. Falls keine manuelle Korrektur über die Stellschraube des Druckminderers erfolgt, steigt der Hinterdruck während der Entnahme leicht an. Durch einen Vordrucksausgleich oder der exact-Technologie ist es möglich, diesen oft störenden Effekt bei einstufigen Flaschendruckminderen, konstruktiv entgegenzuwirken.

Die Verwendung eines zweistufigen Druckminderes empfiehlt sich bei hohen Anforderungen an die Druckkonstanz sowie niedrigen Hinterdrücken. Bei solchen Druckminderern reduziert eine erste Stufe den Vordruck auf einen werksseitig fest eingestellten Zwischendruck. Dieser kann z.B. bei 20 bar liegen. Der erforderliche Hinterdruck wird durch eine zweite Stufe eingestellt. Auf diese Weise zeigen zweistufige Druckminderer einen praktisch konstanten Hinterdruck bei sinkendem Flaschendruck. Zum Schutz der nachgeschalteten Apparaturen und der zwei Manometer für die Anzeige des Flaschen- und des Hinterdrucks sind alle Druckminderer mit Abblasventilen ausgerüstet.

Asset-Herausgeber

Equipment Main Page

FLASCHENDRUCKMINDERER UND ZENTRALE GASVERSORGUNG

Spezialgase Armaturen und Versorgungssysteme